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Methodik

Damit unsere Empfehlungen nachvollziehbar bleiben, prüfen wir jede Kamera nach einem festen Schema. Hier ist es.

1. Datenschutz und Cloud-Optionalität

  • Funktioniert das Modell komplett ohne Hersteller-Cloud?
  • Wird die Bewegungserkennung onboard berechnet (keine Bild-Snippets an externe Server)?
  • Gibt es einen RTSP- oder ONVIF-Stream für NAS-/Recorder-Integration?
  • Welche Daten verlangt die App beim Erststart (Telefonnummer, GPS, etc.)?

2. Bildqualität und Sensorik

  • Auflösung in Praxis-Aufnahmen (Tag und Nacht)
  • Lichtempfindlichkeit / Color-Night-Vision unterhalb von 1 Lux
  • Sichtfeld in Grad und Verzerrung am Bildrand

3. Speicher und Backup

  • microSD-Slot mit unterstützter Maximalgröße
  • Verschlüsselung der lokalen Aufnahmen
  • NVR-/NAS-Kompatibilität, Anzahl gleichzeitiger Streams

4. Verarbeitung und Wetterfestigkeit

  • IP-Schutzklasse (geprüft, nicht nur beworben)
  • Montage-Stabilität, Kabelführung, Schraubenmaterial
  • Temperaturbereich (für deutsche Winter und Sommer)

5. Wirtschaftlichkeit

  • Anschaffungspreis im Vergleich zur Konkurrenz
  • Folgekosten (Akkus, Karten, Recorder)
  • Verfügbarkeit von Firmware-Updates über die Lebensdauer

Wenn ein Modell unsere Anforderungen an Punkt 1 (Datenschutz / Cloud-Optionalität) nicht erfüllt, fliegt es aus der Empfehlung – auch wenn der Hersteller mit einem attraktiven Affiliate-Programm dabei wäre.